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Coronaschutzimpfung - Mitteilung des Sanitätsbetriebes | 19.03.2022 | 10:17

Weg frei für den Zusatz-Booster für besonders gefährdete Personen

Immunsupprimierten Patienten und Patientinnen können sich ab kommenden Montag für die zusätzliche Booster-Impfung anmelden.

Foto: 123rfZoomansichtFoto: 123rf

Ab Montag, 21.03.2022, 12.00 Uhr, wird es möglich sein, sich für eine zusätzliche Booster-Impfdosis der Coronaschutzimpfung anzumelden.

Vorerst ist diese Möglichkeit nur Personen vorbehalten, die als besonders gefährdet gelten („ultrafragili“) und die noch nicht für die Booster-Impfung - die oft die 4. Dosis darstellt – vom Sanitätsbetrieb angerufen wurden (Risikokategorien* 34=besonders gefährdet; 39=chronisch krank).

Ab kommenden Montag wird es für diese Personen möglich sein, sich selbst über die Vormerkplattform Sanibook (www.sabes.it/vormerken) für die zusätzliche Booster-Impfung anzumelden. Möglich ist auch eine telefonische Vormerkung (Einheitliche Landesvormerkungsstelle, Tel: 0471 100 100; Montag – Freitag von 8:00 – 16:00 Uhr).
Sollte die Anmeldung auf der Vormerkplattform nicht freigeschaltet sein, obwohl die betroffene Person zur vorgesehenen Risikogruppe gehört, können sich diese direkt an ihren Hausarzt zu wenden.

Risikokategorien*
• Chronische Hämodialyse und Urämik die voraussichtlich in die Dialyse übergehen
• Hämoglobinopathien
• HIV - Erworbenes Immunschwächesyndrom (AIDS)
• Onkologische oder onkohämatologische Pathologie, die mit immunsuppressiven, myelosuppressiven Medikamenten behandelt wird oder weniger als 6 Monate nach Absetzen der Behandlung
• Knochenmarktransplantation, hämatopoetische Stammzelltransplantation (innerhalb von 2 Jahren nach der Transplantation oder immunsuppressive Therapie bei Transplantationskrankheiten gegen chronischen Wirt)
• Solide Organtransplantation
• Warten auf Organtransplantation
• T-Zell-Therapien, die einen antigenen-chimären Rezeptor exprimieren (CAR-T-Zellen)
• untergeordnete Immundefekte mit pharmakologischen Behandlung (z.B. langanhaltende hochdosierte Kortikosteroidtherapie, Immunsuppressive, biologische Arzneimittel mit signifikantem Einfluss auf die Funktionalität des Immunsystems usw.)
• Neurologische Erkrankungen
• Autoimmunerkrankungen, primäre Immundefekte

(PAS)



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