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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 16.05.2022 | 15:38

Südtiroler Orthopäde in Vorstand von internationaler Kniegesellschaft

Michael Engl, Orthopäde am Krankenhaus Sterzing, wurde kürzlich in den Vorstand der renommierten European Knee Associates (EKA) gewählt.

Michael EnglZoomansichtMichael Engl

Bei der Jahresversammlung der European Knee Associates in Paris (F) am 28. April, die im Rahmen des Kongresses der European Society for Sports Traumatology, Knee Surgery and Arthroscopy (ESSKA) stattfand, wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Dabei wurde der Sterzinger Orthopäde Michael Engl in den Vorstand berufen.

Engl beschäftigt sich am Krankenhaus Sterzing seit über zehn Jahren mit der Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenkes. Eines der zentralen Themen seiner Arbeit ist unter anderem die Digitalisierung. Damit hat Engl im Krankenhaus Sterzing die Voraussetzungen für den Einsatz neuer operativer Technologien geschaffen, etwa für „Augmented Reality“ am Endoprothesenzentrum Sterzing-Brixen.

Sanitätsdirektor Josef Widmann: „Der Südtiroler Sanitätsbetrieb fördert und unterstützt die Weiterentwicklung und den Einsatz moderner Technologien. Dass ein Mediziner des Sanitätsbetriebes in den Vorstand der wichtigsten europäischen Kniegesellschaft berufen wird, zeigt, dass der Südtiroler Sanitätsbetrieb auch für hochqualifizierte Ärzte ein attraktiver Arbeitgeber ist und auch bei der Adaptation neuer Technologien im europäischen Spitzenfeld mithalten kann“.

Die European Knee Associates (EKA) wurde 2010 als Sektion der European Society for Sports Traumatology, Knee Surgery and Arthroscopy (ESSKA) gegründet und bringt die europäischen Meinungsführer auf dem Gebiet der Behandlung degenerativer Knieerkrankungen zusammen.
Dieser europäische Expertenpool hat sich zum Ziel gesetzt, das Wissen über degenerative Kniepathologie und Knieendoprothetik zu erweitern. Gleichzeitig soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem sowohl das Wissen als auch die Behandlung des arthrotischen Knies verbessert sowie die professionellen Standards gefördert werden können. Die bestmögliche Versorgung der Patienten und Patientinnen ist dabei die oberste Maxime.

(PAS)



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