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[COVID-19-Zertifikate]

Sind meine personenbezogenen Daten während der Zertifizierungsüberprüfung geschützt?

Durch die Verwendung einer Verifizierungs-App, die in Italien „VerificaC19“ heißt, können die Mitarbeiter die Gültigkeit und Echtheit des Zertifikats überprüfen. Es ist ausreichend, den QR-Code des Zertifikats herzuzeigen. Falls Sie dieses in Papierform benützen, können Sie Ihre persönlichen Daten schützen, indem Sie das Blatt falten. Aus dem QR-Code ist nicht ersichtlich, welcher Gesundheitsstatus zum grünen Zertifikat berechtigt hat. Die einzigen personenbezogenen Daten, die der Betreiber einsehen kann, sind diejenigen, die er benötigt, um sicherzustellen, dass die Identität der Person mit der des Inhabers des Zertifikats übereinstimmt. Bei der Überprüfung werden keine Informationen über den Bürger auf dem Gerät gespeichert.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 09.07.2021

[COVID-19-Zertifikate]

Was ist zu tun, wenn ich eine Impfung oder Genesungsbestätigung im Ausland erhalten habe?

Damit das digitale grüne Zertifikat ausgestellt werden kann, muss die Impf- oder Genesungsbestätigung aus dem Ausland in ein bestimmtes Programm eingetragen werden. Dies führt das Team des Dienstes für Gesundheitsvorsorge durch, das über die E-Mail-Adresse greenpass@sabes.it erreicht werden kann.
Die betreffende Person muss die Impfbestätigung, zusammen mit einem Dokument, das die Anerkennung bescheinigt und einer Eigenerklärung (die in der Folge zugeschickt wird) an greenpass@sabes.it senden. In der Regel wird der Green Pass in weniger als einer Stunde zugeschickt.
Die Eingabe in die lokale Datenbank sollte auf jeden Fall erfolgen, denn sie ist von Nutzen, damit das Impfzertifikat der Provinz ausgestellt werden kann, welches bis zum Erhalt des Green Passes verwendet werden kann. Die Eingabe ist auch sinnvoll, damit die Anzahl der erhaltenen Impfdosen berücksichtigt wird, falls die Person eine 3. Dosis bekommen sollte.

Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 01.10.2021

[COVID-19-Zertifikate]

Hat man als nicht italienische Staatsbürgerin/ italienischer Staatsbürger Anrecht den Greenpass zu erhalten, wenn man sich in Italien hat impfen lassen?

Ja, auch als nicht italienische Staatsbürgerin/ italienischer Staatsbürger hat man Anrecht den Greenpass zu erhalten. Falls man den Greenpass nicht erhalten bzw. man es nicht schaffen sollte diesen herunterzuladen, kann man die Impfbestätigung anfragen und diese im eigenen Land eintragen lassen (diese Vorgehensweise gilt für alle EU-Länder). Folgende Adressen sind dafür zuständig:
 
- impfungen.bz@sabes.it ansässig im Gesundheitsbezirk BOZEN
- impfungen.me@sabes.it ansässig im Gesundheitsbezirk MERAN
- impfungen.bx@sabes.it ansässig im Gesundheitsbezirk BRIXEN
- impfungen.bk@sabes.it ansässig im Gesundheitsbezirk BRUNECK
 
Quelle Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.10.2021

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Was ist eigentlich eine Auffrisch- bzw. Booster-Impfung?

Dabei handelt es sich um eine weitere Impfung: Vollständig geimpfte Personen erhalten eine zusätzliche Dosis eines zugelassenen Impfstoffs gegen Covid-19. Diese Impfung wird auch als Booster bezeichnet, weil damit der im Laufe der Zeit nachlassende Immunschutz wieder stimuliert wird. Das Gesundheitsministerium hat dazu ausschließlich die Verwendung eines mRNA-Impfstoffes (Pfizer oder Moderna) genehmigt, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet worden ist.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.11.2021 

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Warum ist die Auffrisch- oder Booster-Impfung wichtig?

Aktuelle Daten zeigen, dass die Impfwirkung, auch bezüglich der Verhinderung einer Erkrankung mit Symptomen, wieder nachlässt. Wie lange der Immunschutz anhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie vom verwendeten Impfstoff, der spezifischen Immunantwort oder dem Lebensalter. Je länger die Impfung zurückliegt, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren.
Die Auffrisch-Impfung führt binnen weniger Tage zu einem starken Anstieg des Antikörpertiters, sodass sehr rasch wieder ein guter Schutz gegeben ist.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.11.2021  

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Welche Erfahrungen gibt es bisher mit der Auffrisch- oder Booster-Impfung?

Gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen erhöht eine Corona-Auffrisch-Impfung die Schutzwirkung der Impfung wieder beträchtlich. In Israel wurden z.B. bei Dreifach-Geimpften 10 Mal weniger Infektionen und knapp 20 Mal weniger schwere Erkrankungen nachgewiesen als bei Zweifach-Geimpften.   
Die Auffrisch- oder Booster-Impfung trägt demnach zur Verstärkung des Immunschutzes aller Bevölkerung- und Altersgruppen bei.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.11.2021  

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Sollte vor der Auffrisch-Impfung gegen COVID-19 eine Antikörperbestimmung durchgeführt werden?

Fälschlicherweise nehmen viele Menschen an, dass bei hohem Antikörperspiegel nach der Grundimmunisierung gegen Covid-19 oder einer SARS-CoV-2-Infektion keine (Auffrisch-)Impfung verabreicht werden sollte. Das ist jedoch nicht korrekt.

Es ist nicht bekannt, ab welchem Wert von einem ausreichenden Schutz vor der Erkrankung ausgegangen werden kann. Es ist daher auch nicht empfohlen, vor der Verabreichung der (Auffrisch-)Impfung mittels serologischer Antikörpertestung zu prüfen, ob weiterhin ein Schutz vor COVID-19 besteht. Sicherheitsbedenken für eine (Auffrisch-)Impfung bei noch bestehender Immunität gibt es nicht.

Quelle: Robert-Koch-Institut, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 17.11.2021

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Wer sollte jetzt eine Auffrisch- oder Booster-Impfung bekommen?

Die Auffrisch-Impfung wird allen Menschen empfohlen, deren letzte Impfung mindestens 4 Monate zurückliegt. Patientinnen und Patienten mit Immundefiziten sollten sich bereits 28 Tage nach der letzten Impfung einen Booster verabreichen lassen.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 10.01.2022  

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Kann ich eine Auffrisch-Impfung bekommen, wenn ich im Ausland bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff (z.B. Sinovac, Sputnik usw.) geimpft worden bin?

Personen, die im Ausland bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft worden sind, können eine Auffrischdosis mit einem m-RNA-Impfstoff in den zugelassenen "Booster"-Dosierungen frühestens nach 28 Tagen und maximal bis zu 6 Monaten (180 Tagen) nach Abschluss ihres Impfzyklus erhalten. Der Abschluss eines derartigen integrierten Impfzyklus wird als gleichwertig anerkannt und berechtigt zum Greenpass.
Bei Überschreitung des maximalen Zeitraums von 6 Monaten nach Abschluss des Impfzyklus mit einem in der EU nicht zugelassenen Impfstoff, oder wenn dieser nicht abgeschlossen worden ist, kann ein vollständigen Impfzyklus mit m-RNA-Impfstoff durchgeführt werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.11.2021  

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Ich wurde mit Janssen (Johnson & Johnson) geimpft und habe bereits eine zweite Impfung erhalten. Gelte ich in Österreich als „geboostert“?

Nein. Die Impfung mit dem Impfstoff von Janssen und eine anschließende zweite Impfung entspricht der Immunisierung durch zwei Teilimpfungen. Um als „geboostert“ zu gelten ist eine weitere Impfung, mindestens 120 Tage nach der 2. Impfung, notwendig.

Erfolgte die Impfung mit Janssen nach einer Genesung, gilt eine weitere Impfung (in diesem Fall die 2. Impfung) nach 120 Tagen bereits als „Booster“.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 28.01.2022

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Können sich Kinder und Jugendliche impfen lassen?

Ja. Kinder zwischen 5 und 11 Jahren bekommen den Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer, und zwar in einer niedrigeren Dosis, nämlich 1/3 der für Jugendliche und Erwachsene zugelassenen Dosierung und in einer speziellen Formulierung für Kinder. Jugendliche ab 12 Jahren werden mit der für die Erwachsenen festgesetzten Dosierung des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer geimpft.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 13.01.2022
 

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Gibt es einen Impfstoff, mit dem Kinder zwischen 5 und 11 Jahren vor Covid geschützt werden können?

Ja, für Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren steht der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Es handelt sich um einen mRNA-Impfstoff, der schon bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen eingesetzt wird. Der einzige Unterschied bei der Anwendung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren im Vergleich zur Anwendung  bei Erwachsenen besteht darin, dass eine geringere Menge verabreicht wird (nämlich 1/3 der üblichen Dosis, also 10µg im Vergleich zu 30µg). Wie auch bei den anderen Altersgruppenist die Gabe von 2 Dosen im Abstand von 3 Wochen in Form einer intramuskulären Injektion in den Oberarm vorgesehen. Derzeit ist der Impfstoff von Pfizer-BioNtech der einzige für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zur Verfügung stehende Impfstoff.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Warum sollen Kinder geimpft werden?

Laut der wissenschaftlichen technischen Kommission der italienischen Arzneimittelbehörde AIFA (CTS) kann bei Kindern - obwohl Infektionen mit SARS-CoV-2 bei Kindern meist milder verlaufen - das damit zusammenhängende sogenannte pädiatrische inflammatorische Multiorgansysdrom (PIMS) auftreten, welches oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation zur Folge hat.
Außerdem betont die CTS, dass die Impfung, abgesehen davon, dass sie eine Infektion sowie mögliche damit zusammenhängende Konsequenzen verhindert, andere positive Aspekte mit sich bringt, wie die Möglichkeit die Schule zu besuchen und an einem normalen sozialen Leben mit Freizeit- und Erziehungsangeboten teilzuhaben. Dies ist besonders für die psychische und Persönlichkeits-Entwicklung im Kindheitsalter von Bedeutung.
Abgesehen von diesen unmittelbaren Vorteilen trägt die Impfung von Kindern zu einer Erhöhung der Impfquote der Gesamtbevölkerung bei und damit einhergehend auch zu einem größeren Schutz von gefährdeten Personen aller Altersgruppen, besonders von jenen, die mit den Kindern zusammenleben.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Ist die Impfung für meine Tochter/meinen Sohn sicher?

Ja. Zulassungsstudien für diese Altersgruppe haben gezeigt, dass sie mit einer Wirksamkeit von 91% vor einer Erkrankung mit COVID-19 schützt. Analog wie bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen können auch bei Kindern nach der Coronaschutzimpfung lokale Impfreaktionen wie Schmerzen oder Schwellungen auftreten oder Reaktionen des Allgemeinbefindens wie Fieber, Unwohlsein oder Müdigkeit, die gewöhnlich nur 1-2 Tage lang andauern. Kinder ab 5 Jahren können gegen COVID-19 geimpft werden, die Sicherheit und Wirksamkeit wurden genau überwacht und Zulassungsstudien für die Altersgruppe von 5-11 Jahren wurden durchgeführt.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Warum sollte ich meine Tochter/meinen Sohn impfen lassen?

Die Coronaschutzimpfung kann mithelfen, Ihr Kind vor einer Erkrankung mit COVID-10 zu schützen. Obwohl im Vergleich zu Erwachsenen eine geringere Anzahl von Kindern und Jugendlichen an COVID-19 erkrankt, können sich auch Kinder mit dem SARS-CoV-2-Virus infizieren, erkranken und andere Personen anstecken. Außerdem wurde in einigen seltenen Fällen bei Kindern ein sogenanntes pädiatrisches inflammatorisches Multiorgansyndrom (PIMS), hervorgerufen durch eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus, beschrieben, welches besonders schwer verlaufen kann. Indem Sie Ihr Kind impfen lassen, helfen Sie ihm in erster Linie, sich selbst zu schützen, aber auch Ihre gesamte Familie. Die Impfung wird derzeit allen Kindern ab 5 Jahren empfohlen, weil sie sowohl für die Kinder selbst als auch für ihre Angehörigen sicher ist.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021